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Straßennamen - W

Straßennamen - W

 

 

Waldenburger Straße (Garmissen)

nach dem Krieg wurde diese Straße neu angelegt, für Flüchtlinge aus Waldenburg in Schlesien

 

Waldstraße (Ottbergen)

Amtlich seit: 1967
Herkunft: Straße zum Wald.
1869: "Koppelweg am Bergfeld", Flurstück westlich der Straße, bis zur Hälfte der Straße. Im oberen Bereich führte ein ausgewaschener Hohlweg bis zum Wald.
Der Weg war auch als "Gestiegsweg" oder "Gesteigsweg" bekannt, hierbei könnte es sich ähnlich wie bei der "Teichstraße" um einen Übertragungsfehler aus dem Ottberger Platt handeln. Das Flurstück östlich vom Weg wird als "Auf dem Gehrsteich" bezeichnet.
Die Waldstraße wird 1969 von der Gemeinde Ottbergen übernommen, vorher war sie im Ei­gentum der Verkopplungsinteressenschaft.
Der Ausbau der Straße erfolgte mit dem Baugebiet "Waldstraße" und dem Bau der heutigen Ri­chard-von-Weizsäcker-Schule.
 

Wallstraße (Wöhle)

Vor 1974: Rosengasse, davor teilweise Enge Straße (18. Jahrhundert) und im östlichen Teil Im Winkel (schon im 16. Jahrhundert vorkommend).

 

Weizenstieg (Garmissen)

am Feldrand, wo immer viel Weizen angebaut wurde

 

Wendhäuser Weg (Wendhausen)

Der Wendhäuser Weg hieß ursprünglich Schlesierweg und war benannt nach den Vertriebenen, die dort nach dem 2. Weltkrieg gebaut hatten. Im Zusammenhang mit der Entstehung der Gemeinde Schellerten erfolgte am 17.3.1976 durch den Ortsrat einstimmig eine phantasievolle Umbenennung in „Wendhäuser Weg.“ Die Anwohner hatten trotz Nachfrage, so gab Hermann Meyer zu Protokoll, keine Vorschläge unterbreitet.   

 

Wenser Bergstraße (Wendhausen)

Die Wenser Bergstraße ist die frühere Hauptstraße durch Wendhausen, benannt nach der höchsten Erhebung südlich von Wendhausen, dem Wenser Berg. Er ist ca. 220 m hoch.  Naheliegend ist, dass es ursprünglich „Wendhäuser Berg“ hieß. Im Wenser Berg befindet sich seit 1826 auch die Wendhäuser Interessentenforst.  Am 17.12. 1974 wurde der Name „Wenser-Berg-Straße“ durch den Ortsrat festgelegt. Die Bezeichnung sollte an den Berg erinnern. Allerdings wurde ein Straßenschild mit abweichender Schreibweise aufgestellt, die sich eingebürgert hat. So hat Wendhausen jetzt eine Bergstraße, wenn auch eine „Wenser“.

  

Wiesenkamp (Wendhausen)

Der Straßenname geht auf eine alte Flurbezeichnung nach dem Acker neben der großen Bauernwiese (Wische) zurück. Bei der Erweiterung des Baugebietes nach Westen sprach man von "Wiesenkamp II". Die Umbenennung in „Ilsenkamp“ erfolgte am 20.8.1973.

 

Windmühlenweg (Dingelbe)

Straße führt zur ehemaligen Windmühle

 

Wöhler Straße (Ottbergen)

Amtlich seit: 1967
Herkunft: Straße von/nach Wöhle, Kreisstraße K 211
1869: "Weg nach Wöhle"
Diese Straße war die erste Asphaltstraße in Ottbergen, sie wurde auch "Sambastraße" genannt, da die Straßendecke gegenüber den sonstigen Straßen so glatt war, dass man auf ihr hätte Samba tanzen können. Die Kinder nutzten die glatte Oberfläche zum Rollschuhfahren und zum Spielen mit Kreisel und Peitsche. Heute undenkbar.

 

Wortkamp (Wendhausen)

Der Wortkamp ist durch den Wortkampweg in zwei Teile getrennt, den unteren und den oberen Wortkamp. Wendhausen hat 2022 ein neues Baugebiet erhalten. Die hindurchführende Straße hat den historischen Flurnamen erhalten. Die Teilung in zwei Teile geschah erst im 18. Jahrhundert, als man eine Allee anpflanzte, die im rechten Winkel auf den Gutseingang zuging. Die Alle ist verschwunden, stattdessen gibt es seit ca. 1865 den heutigen Wortkampweg, der parallel zur Alten Straße und Schulstraße verläuft. Die Worde waren in alter Zeit dorfnahe Feldgärten, die zum Schutz gegen Tiere eingezäunt waren. Wir haben es hier also ursprünglich mit einem Kamp, d.h. Acker an den Feldgärten zu tun. Wir wissen aus alten Urkunden, dass der Wendhäuser Gutshof in den 1560er Jahren auf den Worden errichtet wurde. 

 

 

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