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Straßennamen - S

Straßennamen - S

 

 

Sackstraße (Ottbergen)

Amtlich seit: 1967
Herkunft: Keine Durchgangsstraße, Sackstraße
1869: Straße am Sacke
um 1940: Der Sack; in einer Skizze ist eine Verbindung vom Sack zum Stadtweg eingezeich­net. Dieses war, ähnlich wie in der Teichstraße, ein nicht öffentlicher Fußweg über die Grundstücke.

  • Sackstraße – Stadtweg: Die Verbindung wurde wohl nur von den Bewohnern der Sackstraße genutzt und führte über die Grundstücke.


Sandkuhle (Schellerten)

Am 23. Juli 2014 entschied der Ortsrat Schellerten, dass die neu entstandene Straße im Baugebiet Schellerten Nord-West den Namen „Sandkuhle“ tragen soll.
In diesem Bereich befindet sich es unter der Lehmschicht Sand, der als Bausand abgebaut wurde. Viele der dabei entstandenen Kuhlen wurden mit Müll aus dem Dorf wieder aufgefüllt. In einer dieser Sandkuhlen befindet sich heute der Schießstand.  

 

Schäferstraße (Ottbergen)

Amtlich seit: 1967
Herkunft: In dieser Straße war die Gemeindeschäferei, Hausnummer 113, heute Schäferstraße 2
1869: Der nördliche Teil wird als Weg von/nach Dinklar bezeichnet. Dieser Weg führte west­lich vom Bach (Dinklarer Klunkau) nach Dinklar, als es die Straße (L 411) zwischen Ottber­gen und Dinklar östlich des Baches noch nicht gab.

  • Kennedydamm: Privates Schild an der Zufahrt von der Schäferstraße zum Hof Kanne. Herkunft: „Kennedy“ war ein Spitzname für Josef Kanne, der an dieser Stichstraße wohnt. Das Straßenschild wurde ihm von seinen Freunden geschenkt und in einer nächtlichen Aktion – um 1970 – an der Straße aufgestellt. Als 1979 Straßenbauarbeiten an der Stichstraße ausgeführt wurden, stellte die Baufirma der Gemeinde eine Rechnung aus mit dem Vermerk Bauar­beiten am Kennedydamm.
  • Freiheit – Schäferstraße: Dieser Weg bestand schon, wenn auch in anderer Form, als die Freiheit nur bis zur heutigen Kurve reichte und ging am Mühlenteich entlang. Nach dem Verfüllen der Teiche und Errichtung eines Hauses gab es Unstimmigkeiten wegen des Nutzungsrechtes, die dazu führten, dass der Grundstückseigentümer die Gasse, die über sein Grundstück führte, geschlossen hat.
  • Teichstraße – Schäferstraße: Vom westlichen Zweig der Teichstraße führt ein Fußweg bis zur Schäferstraße. Er ist zur Zeit noch nutzbar und dient als Abkürzung für die Bewohner der Schäferstraße auf dem Weg zur Ortsmitte.

 

Schaperhof (Wöhle)

Vor 1974: Hinterm Schaperhof (Schäferei)

  

Schellerter Straße (Farmsen)

Ist die Verbindungsstraße in den Nachbarort Schellerten.

  

Schlesierstraße (Bettmar)

Typische Neubausiedlung der Nachkriegszeit für die Heimatvertriebenen.
Mit Hilfe des Lastenausgleichs wurden 1960 zehn Häuser auf der Ostseite gebaut. 1965 wurde die Westseite bebaut. 

 

Schratstieg (Schellerten)

Am 10. Mai 2019 beschloss der Ortsrat Schellerten die Namen der neu entstandenen Straßen im Baugebiet Schellerten-West.
Eine der Straßen übernahm den alten Wegenamen „Schratstieg“. Als „Schratstieg“ wurde bereits 1868 der Feldweg hinter den Grundstücken der Farmser Straße bezeichnet.
Der niederdeutsche Begriff „schrat“ bedeutet „schräg“.

   

Schulstraße (Wendhausen)

Hier wurde 1950 eine für damalige Verhältnisse sehr moderne Volksschule gebaut, daher der Straßenname. Wir befinden uns hier zwischen Krugkamp und Worthkamp. Die Streckenführung geht auf die Verkopplung 1864 zurück.

  

Soßmarer Straße (Oedelum)

dort geht es Richtung Soßmar

 

Stadtweg (Ottbergen)

Amtlich seit: 1967
Herkunft: Weg durch die Ilse zur Stadt Hildesheim
1850: Der Stadtweg
Auch die Bezeichnung "Ilse Weg" war gebräuchlich

  • Sackstraße – Stadtweg: Die Verbindung wurde wohl nur von den Bewohnern der Sackstraße genutzt und führte über die Grundstücke.

 

Starenkamp (Ottbergen)

Amtlich seit: 1973
Für die Straßen des Baugebietes „Waldstraße“ wurden Namen von Vögeln genommen: Drosselweg, Lerchenstieg, Starenkamp, Fasanenfeld, Meisenbrink. Daher wird es auch "Vogelviertel" genannt. Warum die fünf Straßen unterschiedliche Bezeichnungen (Weg, Stieg ...) bekommen haben, ist nicht bekannt. Ist wohl der Kreativität des Ortsrates Ott ­ bergen zu verdanken.

 

Steinkamp (Wendhausen)

Der Steinkamp ist eine uralte Flurbezeichnung, die schon 1590 bezeugt wird. Namengebend waren die fast weißen Kalksteine der Oberjura-Zeit. Die sind allerdings erst weiter südlich zur B6 hin zu finden. Die Straßenbezeichnung geht auf das Jahr 1968 zurück und ist historisch nicht korrekt. Die alte Flurbezeichnung ist nämlich „Schmiedekamp“.

  

Stellwanne (Schellerten)

Nach längerer Erläuterung stimmte der Ortsrat Schellerten am 27. Februar 1992  über zwei Anträge zur Benennung der Straßen im Bebauungsplan Holztrifft ab. Den Antrag „Planstraße A – Gartenring, B – Imkerstraße, C – Bötcherstraße“ lehnten die Ortsratsmitglieder mit 4:2 Stimmen ab. Den Antrag „Planstraße A – Gartenring, B – Stellwanne, C – Altes Feld“ nahmen sie hingegen mit 4:2 Stimmen an. 
Den Beschluss zur Planstraße A revidierte der Ortsrat Schellerten nach einigen Wochen mehrheitlich.  Fünf Jahre später widmete der Rat der Gemeinde Schellerten die Straßen „Stellwanne“, „Altes Feld“ und „Imkerstraße“ dem öffentlichen Verkehr. 
Bis in die Mitte der 1990er Jahre war der Bereich des Bebauungsplans Holztrifft zwischen Holztrifft, Berliner Straße, Strickerburg und Laaseweg größtenteils Gartenland. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren rund um diesen Bereich Anbauerstellen und Siedlungshäuser entstanden. Im Kern verblieben hier aber Gärten für die Dorfbevölkerung, wie es sie über Jahrhunderte rund um das Dorf gegeben hatte. Die sich selbst versorgenden Familien bauten hier an, was in den Hausgärten keinen Platz fand. 
Die namensgebende Stellwanne ist ein etwa 60 cm breiter Streifen zur Trennung von Ackerland verschiedener Besitzer bei rechtwinklig aufeinanderstoßenden Pflugrichtungen, aber auch entlang von öffentlichen Gräben zwischen dem tatsächlichen Graben und der Ackergrenze. Auf der Schellerter Verkopplungskarte von 1852/53 ist die Stellwanne an dieser Stelle deutlich zu erkennen. Hier trafen unterschiedliche Pflugrichtungen aufeinander. 
Nach mündlicher Überlieferung war aus den alten Stellwannen in der Mitte des 20. Jahrhunderts ein schmaler Weg entstanden, der rings ums Dorf lief. 

  

Strickerburg (Schellerten)

Im Jahr 1880 baute Wilhelm Leinemann das erste Anbauer-Wohnhaus in der Strickerburg. Die anderen Anbauer-Wohnhäuser im nördlichen, schmaleren Teil der Straße entstanden bis 1894. Das zuletzt gebaute Gebäude wurde 2024/25 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Die Anbauer-Wohnhäuser im südlichen, breiteren Teil der Straße entstanden zwischen 1951 und 1961.

  

Südstraße (Dingelbe)

 

 


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