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Straßennamen - K

Straßennamen - K

 

 

Kastanienstraße (Garmissen)

viele Kastanienbäume standen dort, vor der Gebietsreform: Im Winkel

 

Katharinenstraße (Bettmar)

hieß früher Judenstraße
Unter den Nationalsozialisten wurde die Straße nach dem Reichsbildungsminister zur Bernhard-Rust-Straße umbenannt. 
1970 gab der Bettmarer Gemeinderat ihr den Namen der Kirchenpatronin.

 

Kirschenweg (Wendhausen)

Der Weg am Ilsenbach entlang hieß eigentlich „Rotteweg“ , nach den dort befindlichen Flachsrotten. Er ist mit der Verkopplung 1864 entstanden. Die namengebende Bepflanzung mit Süßkirschen erfolgte im Jahre 1893.  Die Kirschernte wurde in jedem Sommer versteigert. Die alten Obstbäumen sind bis Anfang der 2000er Jahre verschwunden.

 

Klappe (Wöhle)

Ehemals Durchgang durch die Wallhecke, der durch ein (Holz-?)Tor verschlossen wurde.

 

Kleine Halbe (Bettmar)

Name nach der früheren Bezeichnung der Flur hinter dem Dorfkrug zwischen Unsinnbach und dem Bavenstedter Weg (Schwarzes Feld) 

  

Klosterstraße (Ottbergen)

Amtlich seit: 1967
Herkunft: Straße führt am Franziskanerkloster vorbei.
1869: "Breite Straße" südlich vom Kloster bis zur "Wöhler Straße". "Lütje Straße" nördlich vom Kloster bis zur "Osterstraße". Der Abzweig zur "Eulenstraße" südlich der Kirche "Straße hinter dem Kirchhof".
Für die ehemalige "Lütje Straße" ist die Bezeichnung nicht eindeutig, da sie am Hof von Lütje vorbeiführte, könnte der Name hierher kommen. Lütje bedeutet im Plattdeutsch klein, gele­gentlich ist die Bezeichnung "Kleine Straße" auch in Schriftstücken zu finden. Da die "Lütje Straße" schmaler als die "Breite Straße" war, ist diese Erklärung wohl am wahrscheinlichsten.
Zeitweise wurde die Straße auch "Straße vor dem Kloster" genannt.

Königsberger Ring (Dingelbe)

Baugebiet 196x, frühere Hauptstadt von Ostpreußen

 

Konrad-Adenauer-Straße (Dingelbe)

seit 1974, zuvor Hauptstraße, L475
benannt nach Konrad Adenauer (1876-1967), Bundeskanzler 1949-1963
(keine persönliche Verbindung zu Dingelbe)

 

Kronenberg (Schellerten)

Die Straße ist eine der alten Straßen im Dorf. Im 19. Jahrhundert trug sie den Namen „Winkelstraße“, 1930 die Bezeichnung „Kronen Straße“.  
Namensgeber ist die Familie Krone, die ab Ende des 19. Jahrhunderts in der Straße eine Bäckerei betrieb. 1934 bezog die Witwe Adele Remmert geb. Krone ein neues Wohn- und Geschäftshaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Im Erdgeschoss befand sich ein Laden, im Obergeschoss gab es ein Fremdenzimmer. Zur Bäckerei gehörte außerdem ein Backhaus mit zwei Mehlkammern, Backstube, Backofen und Kohlenraum. Den älteren Schellertern ist der Betrieb noch als „Bäcker Aschemann“ bekannt.  

  • Rohnengasse: Verbindungsweg zwischen Kronenberg und Holztrifft. Über Jahrhunderte von den Dorfbewohnern als Weg zu ihren Gärten am Ortsrand und in die Feldmark genutzt, gibt es infolge der Agrarreformen des 19. Jahrhunderts mehrfach Streit über die Nutzungsrechte. Heute ist die Gasse Eigentum der Gemeinde Schellerten.

  

Kruegarten (Oedelum)

vom früheren Kräutergarten, viele Oedelumer haben dort Kleingärten

 

Krugkamp (Wendhausen)

Dieser Straßenname leitet sich aus der alten Ackerflur mit seiner Nähe zum Wendhäuser Wirtshaus ab. Daher findet man in alten Aufzeichnungen auch „vor dem Kruge“.  Das Land ging ursprünglich von der Hauptstraße bis zum Wald (Thekla), der auch die Flächen der Wohnhäuser und des Hotels Gropp an der B6 bedeckte.  

 

Krümmling (Dingelbe)

Baugebiet 199x, Flurbezeichnung

 

 

 

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