Straßennamen - I
Straßennamen - I
Ilsenkamp (Wendhausen)
Der Ilsenkamp ist erst seit 1876 als Flurbezeichnung überliefert. Dort allerdings als Verkürzung von „Ilsenberg Kamp“ für die Felder am Berg nach Uppen hin. Er wurde 1973 dennoch zum Straßennamen. Im Protokoll des damals noch Gemeinderats Wendhausen steht zu lesen: „Einstimmig wird beschlossen, daß die neue Straße im Bebauungsgebiet Wiesenkamp II den Namen Ilsenkamp erhalten soll.“ Irgendwie passt diese Neuschöpfung ja dennoch, liegen die Ackerflächen der „Neuen Ilse“ doch gleich nebenan.
Im Mühlenfeld (Bettmar)
Nirgendwo in dieser Richtung des Dorfes ist ein Mühle bekannt. Trotzdem wird bereits in der Gauß'schen Landesaufnahme das Feld nordwestlich vom Dorf so benannt.
Der Name nimmt sicher Bezug auf die Hönnersumer Mühle.
Im schwarzen Felde (Bettmar)
früher "Bavenstedter Weg" zum Gut Steuerwald
Im Sieke (Dingelbe)
Baugebiet 200x, Flurbezeichnung
Im Winkel (Ottbergen)
Amtlich seit: 1967
Herkunft: Die Straße verbindet die Osterstraße mit der Hauptstraße und hat einen fast rechtwinkeligen Verlauf.
1869: Stichstraße von der Hauptstraße Weg nach Franken Hof, keine Verbindung zur Osterstraße. Von der Osterstraße gab es nur eine kurze Zufahrt zu einigen Grundstücken.
Imkerstraße (Schellerten)
Nach längerer Erläuterung stimmte der Ortsrat Schellerten am 27. Februar 1992 über zwei Anträge zur Benennung der Straßen im Bebauungsplan Holztrifft ab. Den Antrag „Planstraße A – Gartenring, B – Imkerstraße, C – Bötcherstraße“ lehnten die Ortsratsmitglieder mit 4:2 Stimmen ab. Den Antrag „Planstraße A – Gartenring, B – Stellwanne, C – Altes Feld“ nahmen sie hingegen mit 4:2 Stimmen an.
„Um Verwechselungen mit der in der Ortschaft Farmsen gelegenen `Gartenstraße` zu vermeiden“, revidierte der Ortsrat Schellerten am 6. April 1992 diesen Beschluss und legte mehrheitlich fest, „die Planstraße A im Bebauungsplan Holztrifft mit `Imkerstraße` zu benennen.“ Fünf Jahre später widmete der Rat der Gemeinde Schellerten die Straßen „Stellwanne“, „Altes Feld“ und „Imkerstraße“ dem öffentlichen Verkehr.
Bis in die Mitte der 1990er Jahre war der Bereich des Bebauungsplans Holztrifft zwischen Holztrifft, Berliner Straße, Strickerburg und Laaseweg größtenteils Gartenland. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren rund um diesen Bereich Anbauerstellen und Siedlungshäuser entstanden. Im Kern verblieben hier aber Gärten für die Dorfbevölkerung, wie es sie über Jahrhunderte rund um das Dorf gegeben hatte. Die sich selbst versorgenden Familien bauten hier an, was in den Hausgärten keinen Platz fand.
Der Straßenname „Imkerstraße“ erinnert an Wilhelm Wilke aus der Dorfstraße 5 – im Dorf „Immich“ Wilke genannt – in dessen hier gelegenem Garten einige Bienenstöcke standen. Die niederdeutsche Bezeichnung für einen Bienenstock aber auch eine Biene oder einen Bienenschwarm ist „Imme“.
In den Schmiedegärten (Kemme)
Namensherkunft: Als "Die Schmiedegärten" ist auf der alten Agrarstrukturkarte von Kemme von 1848 ein Flurstück bezeichnet, welches südlich dieses, im Jahr 2000 entstandenen 3. Kemmer Baugebietes, gelegen hat.
In den Wispeln (Bettmar)
Nach dem Ackerland "Im Wispeln" benannt
Mit angrenzendem Baugebiet: "Angerteich", "Ringstraße" und "Neißer Weg"