Straßennamen - B
Straßennamen - B
Backhausstraße (Oedelum)
dort stand ein Backhaus
Bäckerstraße (Dinklar)
Hier befand sich bis 1970 die Bäckerei Ellhoff. Dieser Bäckerei hat die Sackgasse ihren Namen zu verdanken.
Baulering (Dinklar)
Diesese Straße wurde 1990 für ein neues Baugebiet geschaffen. Der Straßenname entstand durch den ehemaligen Besitzer dieser Ländereien Baule - später der Landwirt Wächter.
Baumschulenweg (Wendhausen)
Dieser Weg liegt eigentlich im Krugkamp. Er entstand, als seit 1936 Gutsparzellen zu Baulandzwecken verkauft wurden. Bis dahin befanden sich dort Anzuchtgärten für Obstbäume der Gutsgärtnerei.
Bergmannsweg (Oedelum)
Straße der Bergmänner, Häuser in den 20er und 30er Jahren gebaut
Berliner Straße (Schellerten)
Am 9. Juli 1970 beschloss der Schellerter Gemeinderat, den Namen der „Bundesstraße“ in „Hildesheimer Straße“ zu ändern. Bereits wenige Jahre später musste der Name erneut geändert werden, da es nach Gründung der Einheitsgemeinde Schellerten am 1. März 1974 im neuen Gemeindegebiet nun einige Straßenbezeichnungen mehrfach gab. Zugunsten der „Hildesheimer Straße“ in Bettmar wurde die gleichnamige Straße in Schellerten in „Berliner Straße“ umbenannt. Die Straße „An der Bahn“ wurde ebenfalls der „Berliner Straße“ zugeschlagen.
Die heutige Bundesstraße 1 gehört zu den sehr alten West-Ost-Fernstraßen. Erst im Jahr1934 erhielt sie den Namen Reichsstraße 1. Die Städte Aachen und Königsberg wurden damals als Start- bzw. Endpunkt der Straße bestimmt.
Im Mittelalter befand sich im Verlauf dieser Fernstraße nördlich des Dorfs Schellerten eine Furt. Diese flache, durchwatbare Stelle ermöglichte es den Reisenden den damals noch offen fließenden Bach „Schelle“ zu durchqueren. Um den Übergang kümmerte sich ein Klausner, der 1420 von der Stadt Hildesheim 10 Schilling für die Unterhaltung des Weges erhielt. Aus der Klause entwickelten sich im Lauf der Zeit eine Gastwirtschaft und vier kleine Höfe. Sie waren über Jahrhunderte die einzige zum Dorf gehörende Besiedlung nördlich der Straße.
Bernwardstraße (Wöhle)
Bis 1974: Brink, Kirchstraße, Molkereistraße und Ritterstraße - diese Straßenbezeichnungen galten vom Brink bis zur Kirche.
Bettmarer Straße (Dinklar)
Verbindung nach Bettmar
Bierberger Straße (Oedelum)
dort geht es Richtung Bierbergen
Birkenstraße (Garmissen)
früher standen dort viele Birken
Bischof-Gerhard-Straße (Dinklar)
Benannt nach dem Hildesheimer Bischof Gerhard vom Berge. Er war der Anführer der Hildesheimer Streitmacht. Im Jahre 1367 in der Schlacht bei Dinklar konnte Bischhof Gerhard die Angreifer aus Braunschweig mit samt ihren Verbündeten besiegen.
Bleekweg (Oedelum)
dort wurde möglicherweise Wäsche oder Leinen gebleicht. Oder in der Nähe Flachs ins Wasser gelegt
Blumenweg (Garmissen)
führt an den Gärten der Häuser vorbei
Bördering (Ottbergen)
Amtlich seit: 2022
Herkunft: In Anlehnung an den Namen "Hildesheimer Börde" in der Ottbergen liegt.
Zeitlich: Bebauungsplan "Auf der Schanze Nord" 2021, Namensgebung 2022.
Braunschweiger Straße (Garbolzum)
B 1, Richtung Braunschweig
Breite Straße (Dinklar)
Verbing zwischen "Kleiner Seite" und "Großer Seite". Hier befinden sich heute die Grundschule, die Turnhalle und die Feuerwehr.
Breslauer Straße (Ottbergen)
Amtlich seit: 1967
Herkunft: Das Baugebiet für diese Siedlung wurde in den Jahren um 1955 eingerichtet. Die Straße durch das Baugebiet wurde als "Siedlungsweg" bezeichnet. Da es sich bei den Bauherren hauptsächlich um ehemalige Bewohner der deutschen Ostgebiete handelte, entstand der Name "Breslauer Straße".
Brunnenweg (Wendhausen)
Das ist die Gasse zum Papenbrunnen. Die Kinder der 1960er Jahre kannten den Namen nicht. Es war einfach „die Gasse“. Der Brunnen vor dem „Papenhof“ (später Tartsch) hatte vor 100 Jahren eine gusseiserne Schwengelpumpe zum Wasserholen. Drumherum zeigen alte Fotos Bäume. Es gingen auch unterirdische Wasserleitungen zu den tieferliegenden Häusern. Die Pumpe ist bei den Modernisierungen der 1960er Jahre verschwunden. Heute ist alles asphaltiert. Der untere Teil des Brunnenweges ist überhaupt erst nach 1887 entstanden, als der Sundermeyersche Hof abgebrannt war und nach kleinteiliger Parzellierung neue Bebauung mit kleinen Wohnhäusern erfolgte.
Brunsstraße (Farmsen)
Der älteste Bauernhof in der Straße wurde von der Familie Bruns gebaut und bewirtschaftet, nach der Familie ist die Straße benannt.
Bühneweg (Wöhle)
Bühnen – Feldeinteilung
Bürgermeister-Maxen-Straße (Dingelbe)
Baugebiet 19xx
benannt nach Theodor Maxen (1870-1955), langjähriger Bürgermeister von Dingelbe
Bürgerplatz (Oedelum)
ein Versammlungsplatz und Rastplatz früher wie heute
Bürgerstraße (Oedelum)
leitet sich evtl. vom nahen Bürgerplatz ab
Burg (Dinklar)
Erinnert an ein "festes Haus" welches hier an der alten Poststraße zwischen Halberstadt und der Burg Steuerwald gestanden haben soll. Dieses Dreieck "die Burg" wird in alten Flurkarten " Vogesloch" genannt.