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Im Freibad sind Gedanken an Zeugnisse weit weg - Gemeinde Schellerten organisiert zusammen mit der Feuerwehr Feriensause im Garmisser Freibad

Im Freibad sind Gedanken an Zeugnisse weit weg - Gemeinde Schellerten organisiert zusammen mit der Feuerwehr Feriensause im Garmisser Freibad

Foto: Philipp Miesner, Luca Noel Bartels und Leonard Aselmeyer (von links) sausen die Rutsche ins kühle Nass herunter. Bild (c) M.Caglar/HAZ
Foto: Philipp Miesner, Luca Noel Bartels und Leonard Aselmeyer (von links) sausen die Rutsche ins kühle Nass herunter. Bild (c) M.Caglar/HAZ
(Schellerten/Cg) Ihre Zeugnisse haben die Schüler längst vergessen – schließlich sind Ferien. Die wenigsten von ihnen denken noch an die Giftspritzen. Diese feiert der Nachwuchs normalerweise am Ende des Schuljahres und dann hakt er das Thema erst einmal ab.  

Im Freibad Garmissen stieg am Sonnabend die Zeugnisparty der Gemeinde – zwei Wochen später als ursprünglich geplant. Den angedachten Termin hatten die Organisatoren im Juli wegen einer Unwetterwarnung abgesagt. Nun holten sie die Sause nach. Die Gemeindejugendfeuerwehr war auch dabei und bot mehrere Aktionen an. So konnten die Jungen und Mädchen malen, Buttons herstellen, auf zwei Hüpfburgen toben, aus angemessener Entfernung mit dem Strahl aus der Kübelspritze ein angeblich brennendes Haus löschen – und die Feuerwehrmitglieder mit Fragen löchern.

Neugierige Blicke zogen eine Vorführung der aktiven Einsatzkräfte, ihre Einsatzfahrzeuge und die Drehleiter aus Hildesheim auf sich. Die Feuerwehrmitglieder erklärten den Kindern und Erwachsenen die technischen Geräte und Einsatzzwecke der Fahrzeuge wie auch die mitgebrachte Auswahl an Einsatzkleidung. Einer Gruppe von fünf Jungen aus Garmissen hatten es besonders die Helme und Handschuhe angetan. Gemeindejugendfeuerwehrwart Christian Rünker drückte ihnen gleich Schnuppertickets für die Nachwuchswehren in die Hand, denn keiner der Fünf ist bislang Mitglied bei der Jugendfeuerwehr.

Laut Rünker gehören den Kinderfeuerwehren in Dinklar und Dingelbe etwa 25 Kinder ab sechs Jahren an. Zudem gibt es die Jugendfeuerwehren Schellerten, Kemme, Dingelbe, Dinklar, Wendhausen/Wöhle und Farmensen. 80 Jugendliche ab zehn Jahren setzen sich in ihrer Freizeit mit Gerätekunde und feuerwehrtechnischen Übungen auseinander, treiben Sport und nehmen an Wettkämpfen teil. „Zuwachs ist gern gesehen“, betonte Rünker, der im nächsten Jahr wieder einen Aktionstag zu Beginn der Sommerferien anbieten möchte.

Einen Schnuppertag bei der Feuerwehr können sich Philipp Miesner, Luca Noel Bartels (beide zwölf) und Leonard Aselmeyer (14) schenken. Sie gehören den Brandbekämpfern bereits an. Am Sonnabend tauschten sie ihre blauen Anzüge gegen Badehosen und sprangen wie viele andere Bade- und Partygäste ins kühle Nass. Ein Discjockey hatte sein Equipment am Beckenrand aufgebaut. Er sorgte mit seiner Musik für gute Laune und erzeugte mit der Nebelmaschine immer mal wieder eine kurzzeitige geheimnisvolle Atmosphäre im Nichtschwimmerbecken. Die nutzten besonders gern Jungen, um im Becken herumzutollen – an Zeugnisse, die sicher zuhause im Trockenen lagen, dachte dabei sicherlich keiner von ihnen. Vielmehr ging es um Spaß und Ferienvergnügen.

(geänderter) Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Autorin (Mellanie Caglar/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Foto: Philipp Miesner, Luca Noel Bartels und Leonard Aselmeyer (von links) sausen die Rutsche ins kühle Nass herunter. Bild (c) Caglar

weiterere Fotos vom Aufbau und der abendlichen Party

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