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Beratungstag für Verfolgte der SBZ/DDR-Diktatur

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(LKHi 18-49) Auch gut ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall und der Deutschen Wiedervereinigung leben in Niedersachsen noch zahlreiche Opfer des SED-Regimes. Um möglichst viele Betroffene ortsnah über bestehende Hilfs- und Leistungsangebote zu informieren, organisiert das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport - Referat 46 (zuständig für Spätaussiedler, Enteignungs- und Stiftungsangelegenheiten) - alljährlich Beratungstage vor Ort.

   Die Beratungen werden von fachkompetenten Vertretern der Opferverbände und des Niedersächsischen Netzwerks für SED- und Stasiopfer sowie von Fachleuten aus Sachsen-Anhalt unterstützt. Einige dieser Berater waren selbst Opfer der Diktatur in der DDR.

Der nächste Beratungstag findet Dienstag, 5. Juni 2018, 10.00 bis 15.00 Uhr beim Landkreis Hildesheim, Kreishaus (Raum 496), Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim, statt. Der Zugang zum Besprechungsraum ist ausgeschildert.

   Betroffene können sich bei der Veranstaltung unter anderem über die nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen des Bundes bestehenden Rehabilitierungsmöglichkeiten informieren. Anträge auf Rehabilitierung können noch bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Anträge auf Einsichtnahme in die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gegen Vorlage des Personalausweises zu stellen bzw. sich zur Antragstellung beraten zu lassen. Eine Voranmeldung zu einer Beratung ist nicht notwendig. Telefonische Rückfragen sind am Beratungstag während der vorgenannten Sprechzeiten unter der Telefonnummer (05121) 309-4961 möglich. Das Beratungsangebot kann ohne Voranmeldung genutzt werden. Der Raum ist barrierefrei erreichbar.

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