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Endlich trocken in den Bus

Gemeinsam mit den Kindern der Ortschaft durchschneiden Ortsvorsteherin Susanne Lutter-Brunotte und Bürgermeister Axel Witte das Eröffnungsband am neuen Buswartehäuschen in Farmsen. Foto (c) Wiechens
Gemeinsam mit den Kindern der Ortschaft durchschneiden Ortsvorsteherin Susanne Lutter-Brunotte und Bürgermeister Axel Witte das Eröffnungsband am neuen Buswartehäuschen in Farmsen. Foto (c) Wiechens
(Schellerten/htw) Was sich mit vereinten Kräften so alles machen lässt, das ist jetzt an der Heerstraße in Farmsen zu sehen. Dort ist ein Buswartehäuschen in Eigenregie der Dorfgemeinschaft aufgestellt worden. Die verglaste Wartehalle mit Sitzplätzen bietet Schutz vor Wind und Wetter

Bei der Einweihung am Wochenende bemerkte Ortsvorsteherin Susanne Lutter-Brunotte, dass der Bau schon nach der Schließung der Dorfschule 1969 fällig gewesen sei. Die Kinder mussten ab der Zeit mit dem Bus zur Schule nach Ottbergen fahren und verbrachten die Wartezeit an der Haltestelle ohne Schutzhaus. Wegen Platzmangel im öffentlichen Bereich habe man hier nie eine Buswartehalle bauen können. Den Anstoß zum Bau der Halle habe Heinrich Dettmer gegeben, der ein Teil seines Grundstücks dafür kostenlos zur Verfügung stellte, so die Ortsvorsteherin. Schon ihre Vorgängerin Maria von Berg habe sich dafür eingesetzt. Plötzlich sei alles sehr schnell gegangen. Der Rahmen des Buswartehäuschens hatte zuvor auf dem Bahnhof in Hildesheim gestanden.

Ein Dorfbewohner sorgte dafür, dass der Rahmen nach Farmsen transportiert wurde. Die fehlenden Teile, wie etwa die Glasscheiben, wurden bei der Herstellerfirma bestellt. Die Glasscheiben seien besonders für die Einsicht des Verkehrs aus der Straße An der Marktkirche und vom Grundstück Dettmar wichtig gewesen, sagte Lutter-Brunotte.

In einer Bilderbuch-Zusammenarbeit gossen Helfer die Fundamente und die Bodenplatte, stellten Rahmen auf, installierten das Dach sowie die bruchsicheren Glasscheiben. Das Gummi-Material für die Glashalterungen habe Michael Rodewald besorgt. Im Einsatz waren Johannes Brunotte, Wilhelm Schnittger, Peter Bonse, Tobias Aschemann und Konrad Holze. Bürgermeister Axel Witte lobte bei der Einweihung die Gemeinschaftsaktion.

Besonders der starke Durchgangsverkehr in dieser Hauptverkehrsader der Gemeinde mache diese Schutzhalle besonders wertvoll. Diese Haltestelle sei nicht nur für Schüler wichtig, sondern auch für die Fahrgäste der Linie 31 des Regionalverkehrs Hildesheim-Schellerten-Bierbergen.

(geänderter) Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Hans-Theo Wiechens/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Bild: Gemeinsam mit den Kindern der Ortschaft durchschneiden Ortsvorsteherin Susanne Lutter-Brunotte und Bürgermeister Axel Witte das Eröffnungsband am neuen Buswartehäuschen in Farmsen. Foto (c) Wiechens

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