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Alter Wunsch geht endlich in Erfüllung - Feuerwehr Dingelbe kann Fahrzeuge nun unter einem Dach abstellen

Einweihung einer zweiten Feuerwehrgarage als Anbau des Dorfgemeinschaftshauses Dingelbe am 30.August 2013 - Architekt Detlev Jüttner, Bürgermeister Axel Witte, Ortsbrandmeister Stefan Steinke, Gemeindebrandmeister Peter Notka, Pater Andreas, Pastor Johannes Achilles (v.l., Foto (c) Lindinger / Gemeinde Schellerten
Einweihung einer zweiten Feuerwehrgarage als Anbau des Dorfgemeinschaftshauses Dingelbe am 30.August 2013 - Architekt Detlev Jüttner, Bürgermeister Axel Witte, Ortsbrandmeister Stefan Steinke, Gemeindebrandmeister Peter Notka, Pater Andreas, Pastor Johannes Achilles (v.l., Foto (c) Lindinger / Gemeinde Schellerten
(Schellerten/htw) Für die Freiwillige Feuerwehr Dingelbe gab es am Wochenende gleich drei wichtige Gründe zu feiern. Nach nur gut einjähriger Bauzeit wurde die zweite Feuerwehr-Box für das große Bundes- und Löschgruppenfahrzeug (LF 16) mit Umkleideraum, Dusche und Putzraum eingeweiht. 

Gleichzeitig feierte die Ortswehr an drei Tagen ihr 130-jähriges und die Jugendfeuerwehr ihr 35-jähriges Bestehen mit einem Tag der Offenen Tür und einem geselligen Katerfrühstück bei flotter Musik mit der Big Band der Feuerwehr. Die Musiker hatten schon bei der Einweihung der neuen „Box“ unter der Leitung von Dirk Oldenburg zur Feier des Tages aufgespielt.

Schellertens Bürgermeister Axel Witte und Gemeindebrandmeister Peter Notka sprachen von einem großen Tag für die Feuerwehr. Die wesentliche Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses sei ein langjähriger Wunsch der Ortswehr gewesen, da die beiden Fahrzeuge bisher an zwei verschiedenen Stellen untergebracht gewesen seien. Witte freute sich, dass dank der vielen ehrenamtlich abgeleisteten Stunden der Feuerwehrmitglieder der Kostenrahmen von insgesamt 210.000 Euro eingehalten wurden. Dank der katholischen Kirchengemeinde und des Besitzers des Nachbargrundstücks, sagte Witte, sei es gelungen, diese Feuerwehrgarage mit einem höheren und vollautomatischen Tor für den „größeren Bruder“ des kommunalen Fahrzeuges zu schaffen. Er dankte besonders Architekt Detlef Jüttner für die schnelle Umsetzung des Planungskonzeptes, welches 2011 mit der Gemeinde, der Feuerwehr und dem Ortsrat Dingelbe abgestimmt worden sei.

Ortsbürgermeister Johannes Ossenkopp freute sich über das „tolle Dorfzentrum“, denn hinter dem Feuerwehrgebäude sei auch noch ein „wunderschöner Freizeitbereich für die Dorfgemeinschaft“ entstanden. Dazu zähle auch noch ein neuer Geräte- und Abstellraum.

Ortsbrandmeister Stefan Steinke stockte die Stimme, als er von einem glücklichen Tag für die Ortswehr sprach. „Viele unserer Männer haben förmlich in diesem Neubau gewohnt“, sagte Steinke. Sein Stellvertreter Henning Meier lobte den zwölfköpfigen „Bautrupp“ der Feuerwehr. Besonders die drei „Antreiber“ Jürgen Leinemann, Florian Mehler und Hubert Koch hätten dabei „Unsagbares geleistet“.

Den anschließenden Segen spendeten Pastor Johannes Achilles und Pater Andreas in ökumenischer Eintracht. Zur Überraschung der zahlreichen Gäste enthüllten Ortsbürgermeister Ossenkopp und Bürgermeister Witte dann zwischen der alten und neuen „Box“ einen Gedenkstein, den Karl-Heinz Mädel bearbeitet und gestiftet hatte.

Glückwünsche überbrachte auch Brandschutzabschnittsleiter Nord Friedhelm Ulrich. Die Jugend- und vier Jahre alte Kinderfeuerwehr kann sich über eine aufgemöbelte aber nicht mehr funktionsfähige Tragkraftspritze freuen, womit zukünftig geübt oder angegeben werden kann, sagte Ortsbrandmeister Steinke bei der Übergabe. Die TS wurde von dem Feuerwehrnachwuchs mit ihrer „Chefin“ Barbara Meier sofort in Beschlag genommen.

Hochbetrieb herrschte auch am nächsten Tag, als die Dorfbevölkerung das neue Gebäude und den Freizeitbereich besichtigten. Gleichzeitig wurde das Jubiläum der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr gefeiert. Am Abend herrschte bei einer Blaulicht-Party weiterhin eine prächtige Stimmung.

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(geänderter) Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Hans-Theo Wiechens/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

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