Sprungziele
Seiteninhalt

Im Internet lauern jede Menge Gefahren - Ausstellung "Lassen Sie sich keine Märchen auftischen" im Schellerter Rathaus eröffnet

Ingrid Wiltzsch, Uwe Semper, Bürgermeister Axel Witte und Heiko Wobbecke (von rechts) eröffnen die Ausstellung
Ingrid Wiltzsch, Uwe Semper, Bürgermeister Axel Witte und Heiko Wobbecke (von rechts) eröffnen die Ausstellung
(Schellerten/htw) „Lassen Sie sich keine Märchen auftischen – Betrug im Internet“, diese Ausstellung zur Internetkriminalität des Landeskriminalamtes Niedersachsen ist bis zum 5. September während der Öffnungszeiten im Rathaus der Gemeinde Schellerten zu sehen. 

Im Beisein zahlreicher Ratsmitglieder und Heimatpfleger aus der Gemeinde eröffnete Bürgermeister Axel Witte gemeinsam mit dem Leiter des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth Uwe Semper die Ausstellung. Mit dabei waren auch die Beauftragte für Jugendsachen der Polizeiinspektion Hildesheim, Ingrid Wiltzsch, und Heiko Wobbecke, die anschließend als Experten zum Thema Rede und Antwort standen.

Witte betonte, dass die bunten „Märchen-Stellwände“ selbsterklärend seien. Wie im Märchen würden Verhaltensweisen, Ängste, Spannungen und Drohungen mit Blick auf die Informationsgesellschaft beschrieben. Besonders Kinder und Jugendliche würden damit besser sensibilisiert.

„Mit dieser Ausstellung wollen wir die Öffentlichkeit mit den potenziellen Gefahren des Internets sowie möglichen Maßnahmen für seine sichere Nutzung vertraut machen“, hofft Semper.

Die Gefahren lauerten bei scheinbar harmlosen Downloads und E-Mail-Anhängen oder auf Internetseiten mit selbst aktivierenden Inhalten. Sehr oft seien Unwissenheit oder Sicherheitslücken mit im Spiel. Im Online-Zeitalter sei der Identitätsmissbrauch eines der am stärksten wachsenden Verbrechen. Sicherheitslücken im Internet seien mittlerweile an der Tagesordnung. Das Schlimme daran sei, sagte Semper, dass der Diebstahl persönlicher Daten wie Bankverbindung, Passwörter, Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen jeden treffen könne. Besonders die finanziellen Verluste und Schädigungen der persönlichen Online-Reputation seien häufig die Folge.

Leider würden die positiven Auswirkungen der Prävention auf keinem Papier stehen, sagte Witte. Dennoch, antwortete Semper, sei eine gute Präventionsarbeit ein zentrales Anliegen der Polizei und zeige auch Wirkung. Das aber sei nicht nur die Aufgabe der Polizei allein. Die Themen Phishing, Betrug, sichere Passwörter, soziale Netzwerke und Web-Shops sind auf den bunten Plakatwänden auf zwei Etagen im Rathaus zu sehen.

mehr

Mehr
Mehr

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Hans-Theo Wiechens/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

Bild: Ingrid Wiltzsch, Uwe Semper, Bürgermeister Axel Witte und Heiko Wobbecke (von rechts) eröffnen die „Märchen-Ausstellung“ zum Thema Betrug im Internet. Foto (c) Wiechens
 

Seite zurück Nach oben