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Erster Spatenstich zum neuen Anbau am Dorfgemeinschaftshaus Dingelbe

Der offizielle erste Spatenstich zum neuen Anbau der zweiten Feuerwehrgarage am Dorfgemeinschaftshaus Dingelbe durch Stefan Steinke, Axel Witte und Johannes Ossenkopp. Foto: Lindinger
Der offizielle erste Spatenstich zum neuen Anbau der zweiten Feuerwehrgarage am Dorfgemeinschaftshaus Dingelbe durch Stefan Steinke, Axel Witte und Johannes Ossenkopp. Foto: Lindinger
(Schellerten/htw) Der offizielle erste Spatenstich zum neuen Anbau für die zweite Feuerwehrfahrzeugbox am Dorfgemeinschaftshaus Dingelbe durch Ortsbrandmeister Stefan Steinke, Bürgermeister Axel Witte und Ortsbürgermeister Johannes Ossenkopp. 

Für 210.000 Euro baut die Gemeinde Schellerten in Dingelbe neben dem 1990 errichteten Feuerwehr-Gerätehaus an der Ecke Konrad-Adenauer-Straße/Hoher Weg eine zweite „Box“ mit Umkleideraum, Dusche und Putzraum. Zudem ist geplant, westlich des Dorfgemeinschaftshauses noch einen geräumiger Abstellraum anzubauen und einen größeren Platz für die Dorfgemeinschaft zwischen Kirche und Dorfgemeinschaftshaus zu schaffen. Mit einem „ersten Spatenstich“ gaben Gemeinde und Feuerwehr jetzt den Startschuss.

Im Feuerwehr-Anbau soll später das Bundes- und Löschgruppenfahrzeug neben der vorhandenen Box mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug Platz finden. Der „größere Bruder“ des kommunalen Fahrzeuges ist derzeit 200 Meter weiter nördlich in der alten Feuerwehr-Garage am Hohen Weg untergebracht.

Bürgermeister Axel Witte, Ortsbürgermeister Johannes Ossenkopp und Ortsbrandmeister Stefan Steinke griffen dafür symbolisch zum Spaten. Besonders viel Lob gab es für die katholische Pfarrgemeinde St.Michael, die sich nicht nur mit einem Zuschuss von immerhin 30.000 Euro beteiligt, sondern auch noch einen Teil ihres Grundstücks für die Anbauten zur Verfügung gestellt hat.

Axel Witte erklärte, dass dieses Vorhaben bereits einen längeren Weg hinter sich habe. Seit Jahren seien beide Anbauten Ziel aller Beteiligten gewesen. Das sei nunmehr dann dank der Hilfe der Kirchengemeinde und des Besitzers des Nachbar-Grundstücks gelungen. Inzwischen, so Witte, liege die Baugenehmigung vor, und der Verwaltungsausschuss habe die Aufträge für den Rohbaubeschlossen.Die Feuerwehr selbst will sich „mit erheblichen Eigenleistungen“ beteiligen. Sie sei ein vorbildlicher Aktivposten in der Gemeinde und habe auch eine intakte Jugendfeuerwehr vorzuweisen, lobte Witte.

Ortsbürgermeister Ossenkopp sprach von einen guten Tag für die Ortschaft, wo Kirche, Feuerwehr und Dorfgemeinschaftshaus  nunmehr eine zentrale Einheit bilden. Die Kirchengemeinde sei seit Jahren ein gern gesehener Gast im „Dorfzentrum“ und immer willkommen. Gemeindebrandmeister Peter Notka bemerkte, dass es nach mehr als 20 Jahren höchste Zeit gewesen sei, die zwei Feuerwehr-Standorte zusammenzufassen. Für die Ortswehr sei der bisherige Zustand auf Dauer unzumutbar gewesen. „In Dingelbe ist immer Leben in der Bude“, lobte Notka die Ortswehr. „Das wird hier ein aktiver Treffpunkt für alle Seelen des Dorfes“, lobte Pater Alfons Nillies das Vorhaben, bevor er zum Schluss noch den kirchlichen Segen dafür erteilte. Nach dem Umzug des Bundesfahrzeuges in das neue Gebäude will die Gemeinde Schellerten das alte Gerätehaus meistbietend verkaufen.

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(geänderter) Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Hans-Theo Wiechens/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

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