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Neues Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus für Garmissen, Garbolzum und Ahstedt soll Ende Mai fertig sein

Außen sieht das Garmisser Gebäude schon fertig aus, die Innenarbeiten laufen noch. Rund 60.000 Euro sind die ehrenamtlichen Eigenleistungenwert. Foto: Wedig
Außen sieht das Garmisser Gebäude schon fertig aus, die Innenarbeiten laufen noch. Rund 60.000 Euro sind die ehrenamtlichen Eigenleistungenwert. Foto: Wedig
(Schellerten/tw) Außen sieht das Garmisser Gebäude schon fertig aus, die Innenarbeiten laufen noch. Rund 60.000 Euro sind die ehrenamtlichen Eigenleistungen wert.  Foto:Wedig

Im Endspurt sind die Arbeiten am kombinierten Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus für die Orte Garmissen, Garbolzum und Ahstedt. Die Malerarbeiten haben innen begonnen, dabei werden die Einwohner wieder manche ehrenamtliche Arbeitsstunde investieren. Lieferschwierigkeiten gibt es indessen bei den Innentüren, wie Architekt Detlef Jüttner im Bauausschuss der Gemeinde Schellerten berichtete. Sie werden Mitte Mai erwartet, etwas später als zunächst erhofft. Dann stehen nur noch Fliesenarbeiten aus, dazu einige Restarbeiten in der Feuerwehrgarage.

Ende Mai werden die Handwerker abrücken, schätzt Jüttner. Zum Sommer wird der neue Gebäudekomplex den Einwohnern der drei Dörfer zur Verfügung stehen.

Im Schellerter Gemeinde-Etat waren bisher 270.000 Euro für das Projekt angesetzt. Durch die umfangreichen Eigenleistungen kann die Summe nach Einschätzung des Architekten ungefähr eingehalten werden. Zwar gab es während der Bauarbeiten auch Mehraufwand, der laut Jüttner nicht absehbar war. Doch einige Ausgaben, zum Beispiel für Küche und Parkettboden, werden nicht von der Gemeinde übernommen, sondern von der Dorfgemeinschaft.

Durch die umfangreichen Eigenleistungen zog sich die Bauzeit in die Länge. Beim Richtfest im Herbst 2009 hofften die Feuerwehr und Dorfgemeinschaft noch, ihr neues gemeinsames Domizil bis Mitte 2010 beziehen zu können.Doch das klappte nicht – schließlich waren bei dem Bau Eigenarbeiten im Wert von rund 60.000 Euro einkalkuliert: vom Isolieren und Verkleiden von Decken und Wänden bis hin zu Elektroarbeiten. Die Rechnung ging am Ende auf, die Arbeitsstunden wurden geleistet.

So richtete Bürgermeister Axel Witte in der Ausschusssitzung einen ausdrücklichen Dank an Ortsbrandmeister Frank Lüders und alle freiwilligen Helfer, die in den vergangenen Monaten mit angepackt hatten. Der Lohn ihrer Arbeit: Bald gibt es einen neuen schmucken Treffpunkt für die Einwohner von Garmissen, Garbolzum und Ahstedt.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Thomas Wedig/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

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