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Zweiter Rettungswagen soll nach Schellerten - Rettungswache am Rathaus wird erweitert

Der Landkreis Hildesheim will die Rettungswache in Schellerten schon bald erweitern lassen. Foto: Lindinger
Der Landkreis Hildesheim will die Rettungswache in Schellerten schon bald erweitern lassen. Foto: Lindinger
(Schellerten/tw) Der Landkreis Hildesheim will die Rettungswache in Schellerten schon bald erweitern lassen. Foto: Lindinger

Wie der Schellerter Fachbereichsleiter Norbert Siegel im Bauausschuss berichtete, soll dauerhaft ein Stellplatz für einen zweiten Rettungswagen dazukommen.

Die Wache ist seit fünf Jahren in einem Neubau am Schellerter Rathaus untergebracht. Neben der Garage für den Wagen wurden dort Räume für die Rettungsassistenten eingerichtet. Zuvor waren sie in Söhlde stationiert. Mehr als ein Jahrzehnt wurde seit 1994 nach dem idealen Standort gesucht – dann fiel die Entscheidung für Schellerten, der Abzug aus Söhlde war besiegelt.

Nun soll dieser Standort ausgebaut werden. Ein Grund: Die gesetzliche Vorgabe, dass ein Notarzt oder ein Rettungswagen in 95 Prozent aller Notfälle spätestens in 15 Minuten beim Patienten sein muss, wurde zuletzt im Landkreis Hildesheim nicht ganz erreicht.

Zur Zeit wird der Rettungsdienst im Kreisgebiet außerhalb der Stadt Hildesheim vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert. Doch das kann sich ändern – denn der Rettungsdienst wird neu ausgeschrieben.

Die nötige Infrastruktur will der Landkreis durch den Ausbau der Schellerter Rettungswache verbessern. Wer künftig den Rettungsdienst übernimmt, wird für die Gebäude in Schellerten Miete zahlen. Laut Siegel soll die Erweiterung bis zum nächsten Winter abgeschlossen sein.

Das bestehende Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zu Rathaus und Polizeistation umfasst 280 Quadratmeter. Neben der eigentlichen Wache mit Garage und Sozialtrakt gehören Räume für die DRK-Bereitschaft und den Ortsverband zu dem Haus.

Die Kosten für den Neubau der Rettungswache hatte vor einigen Jahren die Gemeinde Schellerten übernommen, sie investierte insgesamt 410000 Euro. Der Landkreis gab mit einer Mietbürgschaft Sicherheit.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Thomas Wedig/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

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