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Otto Brunke ist Ehrenbrandmeister

Klaus Baule, Peter Notka und Axel Witte (von links) ernennen und gratulieren Otto Brunke in der Gemeinde Schellerten zum Ehrenbrandmeister. (Foto: Schlittenbauer)
Klaus Baule, Peter Notka und Axel Witte (von links) ernennen und gratulieren Otto Brunke in der Gemeinde Schellerten zum Ehrenbrandmeister. (Foto: Schlittenbauer)
(Schellerten/hs) Klaus Baule, Peter Notka und Axel Witte (von links) ernennen und gratulieren Otto Brunke in der Gemeinde Schellerten zum Ehrenbrandmeister. (Foto:Schlittenbauer)

Auf den blauen Rock hatte der ehemalige Schellerter Ortsbrandmeister und stellvertretende Gemeindebrandmeister Otto Brunke verzichtet, als ihn Bürgermeister Axel Witte, Gemeindebrandmeister Peter Notka und der neue Schellerter Kommandochef Klaus Baule in der Jahresversammlung der Ortswehr nach vorne baten. Brunke, der im Jahr 2010 mit 62 Jahren aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausscheiden musste,wurde nun von Witte und Notka mit einer Urkunde zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Brunke, ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele, trug 45 Jahre die Uniform als Brandschützer und war meist dabei, wenn die Sirenen heulten und Menschen in Not waren. Auch der Nachwuchs lag ihm am Herzen, denn im März 1995 gründete er eine Jugendfeuerwehr. Das Schellerter Urgestein, wie ihn Ortsbürgermeister August-Ludolf Ohlms gern nannte, war 18 Jahre Chef der Ortsfeuerwehr und fast genauso lange stellvertretender Gemeindebrandmeister. Diese Funktion füllt jetzt der Dinklarer Ortsbrandmeister Harald Stanitzok aus.

Ohlms schenkte Brunke zum Abschied als Ortsbrandmeister Anfang Januar 2010 ein Fahrzeugmodell aus den 1950er Jahren (HI – AT 281), mit dem sein Weggefährte „Heinrich August Heinrich Otto“, so die korrekte Vornamensliste, in den Anfängen geübt hatte. Der Landesverband ehrte Brunke für 25 und 40 Jahre, und der Deutsche Feuerwehrverband verlieh ihm das Ehrenkreuz. Der Bau des neuen Feuerwehrhauses sowie die Organisation von Dorffesten und Weihnachtsmärkten tragen die Handschrift des nun ins zweite Glied getretenen Hauptbrandmeisters.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors (Helmut Schlittenbauer/Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

 

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