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Schluss mit Rissen in der Trasse - Ausbau der Schellerter Ortsdurchfahrt soll endgültig 2011 starten

Zur Zeit beschränken sich die Baustellen-Absperrungen in Schellerten wegen kleinerer Arbeiten an Versorgungsleitungen noch auf ein paar Quadratmeter. Im kommenden Jahr werden sie monatelang das Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt prägen. Foto: Wedig
Zur Zeit beschränken sich die Baustellen-Absperrungen in Schellerten wegen kleinerer Arbeiten an Versorgungsleitungen noch auf ein paar Quadratmeter. Im kommenden Jahr werden sie monatelang das Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt prägen. Foto: Wedig
(Schellerten/tw). Zur Zeit beschränken sich die Baustellen-Absperrungen in Schellerten wegen kleinerer Arbeiten an Versorgungsleitungen noch auf ein paar Quadratmeter. Im kommenden Jahr werden sie monatelang das Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt prägen. Foto: Wedig

Die Pläne für eine Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schellerten sind schon seit zehn Jahren fertig. Doch bisher war kein Geld übrig, um sie umzusetzen. Im kommenden Jahr soll es nun endgültig so weit sein: Der Ausbau der Bundesstraße 1 soll beginnen.

Bürgermeister Axel Witte teilte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates mit, dass das Projekt fest in das Bauprogramm für 2011 aufgenommen wurde. Das hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr der Gemeinde mitgeteilt. Witte dankte in diesem Zusammenhang besonders dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Brinkmann und der Landtagsabgeordneten Ursula Ernst. Die beiden hätten sich an verschiedenen Stellen für die Finanzierung eingesetzt.

Vor anderthalb Jahren hatte eine Vertreterin der Landesbehörde im Bauausschuss der Gemeinde bekräftigt, dass die Schellerter Ortsdurchfahrt zu den schlimmsten Abschnitten der gesamten B 1 zählt. Flicken hilft gegen die zahlreichen Risse nicht mehr – eine grundlegende Erneuerung ist nötig.

Die Kosten für die neue Fahrbahn übernimmt zwar der Bund als Träger der Straße, doch für die sogenannten Nebenanlagen wie Fußwege und Parkbuchten muss auch die Gemeinde tief in die Tasche greifen.

Sie hatte den Eigenanteil schon im Haushaltsplan für dieses Jahr verankert, weil ein Baubeginn schon 2010 als realistisch erschien. Dann verschob sich das Projekt erneut – was der Gemeinde schließlich aus fi nanzieller Sicht gar nicht so ungelegen kam. Sie konnte einen Teil des vorgesehenen Geldes in die fällige Sanierung der Schulturnhalle in Ottbergen stecken. Nun muss die Gemeinde ihren Anteil an den Ausgaben für die Ortsdurchfahrt wieder einplanen, nach Abzug von Zuschüssen unter dem Strich rund eine halbe Million Euro.

Bevor sich die Bundesstraße in Schellerten wieder in besserem Zustand präsentieren kann, müssen sich die zahlreichen Autofahrer auf der Ost-West-Route auf Behinderungen einstellen. Die Bauarbeiten werden nach Einschätzung der Landesbehörde mindestens ein halbes Jahr dauern. Während des Ausbaus soll die Bundesstraße vorübergehend zur Einbahnstraße werden. Laut Planung soll der Verkehr in Richtung Hildesheim weiter auf der B 1 fl ießen, während er in Richtung Braunschweig umgeleitet wird.

Noch keine Perspektive gibt es indessen für einige andere stark sanierungsbedürftige Ortsdurchfahrten im Gemeindegebiet: Die Hauptstraßen in Farmsen, Dingelbe und Oedelum sind Landesstraßen und zum Teil in einem noch schlechteren Zustand als die Bundesstraße in Schellerten. Die Oedelumer Ortsdurchfahrt hat, wie berichtet, kürzlich sogar bei einem landesweiten „Wettbewerb“ um die schlechteste Landesstraße in ganz Niedersachsen einen vorderen Rang belegt.

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung/ Thomas Wedig)

Zur Zeit beschränken sich die Baustellen-Absperrungen in Schellerten wegen kleinerer Arbeiten an Versorgungsleitungen noch auf ein paar Quadratmeter. Im kommenden Jahr werden sie monatelang das Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt prägen. Foto: Wedig

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