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Löschwasser: Neue Quellen


(Schellerten/tw) Löschwasser konnte im Dorfkern von Dinklar jahrzehntelang in der Klunkau gestaut werden. Wehre hielten es auf, für den Fall der Fälle. Doch diese Methode war der Umweltbehörde des Landkreises schließlich suspekt – denn dadurch droht die Klunkau im Sommer an anderen Abschnitten auszutrocknen, weil dort eben weniger Wasser hinkommt. So musste die Gemeinde nach anderen Wegen suchen, die Versorgung mit Löschwasser zu sichern.

Der Wasserverband Peine legte neue Hauptleitungen im Ort, die Gemeinde baute eine Entnahmestelle am Pastorenteich. Doch die Löschwasser-Kapazität reichte im Dorfzentrum immer noch nicht. So prüfte die Verwaltung verschiedene andere Varianten. Möglich erschien zum Beispiel der Bau einer Zisterne oder eines neuen Regenwasserkanals, in dem das Nass gestaut werden sollte. Doch diese Varianten waren zum Teil ziemlich teuer und aufwändig: Eine Zisterne hätte nicht nur eine Riesen-Baugrube auf dem Platz am Ehrenmal beansprucht, sondern auch zwischen 67000 und 77000 Euro gekostet.

Nun hat das Bauamt mit dem Wasserverband Peine und dem Brandschutzprüfer des Kreises eine andere Lösung ausgetüftelt: Eine neue Wasserleitung mit zusätzlichem Hydranten in der Thiestraße soll das Wasserproblem lösen. Zusammen mit dem Wasserverband will die Gemeinde Schellerten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In die Grube, die für die neuen Rohre ausgebuddelt wird, soll gleich noch ein neuer Regenwasserkanal mit Auslauf in die Klunkau gelegt werden – auf diese Weise sollen Rückstauprobleme auf den angrenzenden Grundstücken der Vergangenheit angehören.

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung / Thomas Wedig)

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