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Trinkwasser in Schellerten Sonntag kurzzeitig unterbrochen

(Peine/Schellerten) Versorgung über Dingelbe gesichert – Ursache waren Arbeiten in Bavenstedt

Der Wasserverband Peine berichtet in einer Presseinformation, dass kurz nach 10 Uhr am Sonntag sich erste Bürger beim Störungstelefon des Wasserverbandes Peine gemeldet haben. „Geringer Wasserdruck oder gar kein Wasser mehr“, so die Information. Betroffen waren mehrere Ortschaften der Gemeinde Schellerten. „Unsere Kollegen forschten sofort nach der Ursache“, berichtet Michael Wittemann, stellvertretender technischer Leiter des Wasserverbandes. Bald wurde klar, dass es nicht am eigenen Ortsnetz lag. Der Grund: Die Arbeiten eines anderen Versorger in Hildesheim-Bavenstedt hatten eine Zuleitung des Verbandes beeinträchtigt. Dadurch kam kein Wasser mehr im Schellerter Netz an. „Wir haben zügig eine Ersatzversorgung aufgebaut und über Dingelbe Trinkwasser aus der Nachbarzone eingespeist.“ Gegen Mittag war die Versorgung über diesen Weg gesichert.

Ursache – Arbeiten eines anderen Versorgers

Bei der Kontrolle der Übergabestation in Bettmar war ein deutlich verminderter Druck festzustellen. Sofort wurden mögliche Ursachen überprüft: Der Druck des Vorlieferanten, der Harzwasserwerke, stimmte. Trotzdem kam nicht genügend Wasser an. Rohrbrüche waren nicht festzustellen. „Dann sah unser Kollege beim Überprüfen unserer Anlagen eine Baustelle zwischen Hildesheim-Drispenstedt und -Bavenstedt, an der gearbeitet wurde“, so Wittemann. „Leider war die Firma dabei auch an einer falschen Leitung tätig geworden, unserer Zuleitung in Richtung Bettmar. Darüber wurden wir allerdings nicht informiert. Deshalb dauerte die Ursachenforschung etwas länger.“ Eine eigene Fachfirma des Verbandes hat den Schaden dann noch gleich am Sonntag wieder behoben, damit das Wasser wieder wie gewohnt fließen kann.

Schnelles Handeln: kurzfristig Einspeisung über Dingelbe

Da viele Ortsteile von geringem Wasserdruck betroffen waren, entschloss sich der Verband, zwischenzeitlich aus einer benachbarten Versorgungszone Trinkwasser ins Netz einzuspeisen. Dafür wurde in Dingelbe ein Schieber geöffnet. „Die Versorgung schnell wieder sicherzustellen hat bei solchen Störungen absolute Priorität“, so Wittemann. Durch das rasche Handeln ist das in Schellerten rasch wieder geglückt. Die Bürger konnten wieder mit ausreichend Druck Trinkwasser nutzen. Auch das Freibad in Garmissen, das von der Störung betroffen war, konnte wieder öffnen, sobald das Wasser für Duschen und WC aus Richtung Dingelbe floss.

Dank den Schellerter Bürgern für Verständnis

Der Wasserverband Peine dankt den Schellerteer Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis. „Die Bürger haben sich vorbildlich verhalten“, lobt Wittemann. „Sie haben die Beeinträchtigung schnell gemeldet, Zudem reagierten sie sehr geduldig und verständnisvoll, selbst wenn unsere Kollegen des Störungstelefons aufgrund der hohen Anruferzahl nicht jeden sofort persönlich informieren konnten.“

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