Verkehrsbeeinträchtigungen durch Baum- und Strauchbewuchs
 
(Schellerten) Es ist vermehrt festgestellt worden, dass Äste und Zweige von Bäumen und Sträuchern privater Grundstücke über die Grenze ragen. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen und möglicherweise Gefährdungen auf öffentlichen Straßen.

Nach dem Nieders. Straßengesetz (§ 31 Abs.2) dürfen u.a. Anpflanzungen und andere mit dem Grundstück nicht fest verbundene Einrichtungen nicht angelegt werden, wenn sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Beeinträchtigungen und Behinderungen liegen vor, wenn unter anderem Anpflanzungen über Grundstücksgrenzen hängen. Grundsätzlich sind die über die Grundstücksgrenzen hängenden Zweige von Bäumen und Sträuchern über Geh- und Radwegen bis zu einer Höhe von 2,50 m und über den Fahrbahnen bis zu einer Höhe von 4,50 m vom Grundstückseigentümer zu entfernen.

Bewuchs ist auch dort zurück zu schneiden, wo die Erkennbarkeit von Verkehrszeichen und Straßenschildern nicht mehr gewährleistet ist und die öffentliche Straßenbeleuchtung beeinträchtigt wird.

Die Beseitigung solcher Widrigkeiten können dem Eigentümer ggf. auch schriftlich durch den Träger der Straßenbaulast aufgegeben werden.

Alle Grundstücksinhaber werden deshalb gebeten, ihre überhängenden Äste und Zweige umgehend entsprechend den oben genannten Vorgaben zurückzuschneiden und auch künftig eine uneingeschränkte Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Sollten Rückfragen entstehen, erteilt das hiesige Ordnungsamt (Frau Schmidtheisler/ Herr Stuke Tel: 05123/401-82) weitere Auskünfte.