Ortschaft Garmissen-Garbolzum
Wappen von GarmissenDas Ortswappen zeigt fünf auf einem Schrägbalken liegende Rauten. Als Vorbild diente das Familien­wappen des Ritter­geschlechts „von Garmissen“, das 1203 erstmalig erwähnt wird.

 

Das Rittergut, vormals eine Wasserburg, entstand 935 durch Ansiedlung vornehmer Geiseln aus dem Krieg zwischen König Heinrich I. (919-936) und Dänemark.

1053 werden Garmissen als „Garmsen“ und Garbolzum als „Südbaldigehausen“ in Urkunden Kaiser Heinrichs III. (1039-1056) erwähnt.

Der Turm und das Kirchenschiff der ev.-luth. St. Lukas Kirche wurden im 12. Jahrhundert erbaut.

1329 war Albrecht v. Garmissen Marschall am fürstbischöflichen Hof. Er besaß Lehen u. a. in Ahstedt, Garbolzum und Schellerten.

Während der Großen Fehde im Fürstbistum Hildes­heim (1484-1486) wurde Garbolzum total zerstört. Überlebende siedelten am Süd­rand von Garmissen. Garbolzum wurde erst 1548 wieder besiedelt.

Die „von Garmissen“ verkauften 1815 das Gut an Anton Schlüter aus Heere. Diese Familie bewirtschaftete es bis 1984 und verkaufte es dann an Sebastian Riepl-Bauer.

An der neu eröffneten Bahns­trecke Hildesheim - Braunschweig erfolgte 1888 der Bau des Bahn­hofs Garbolzum, der bis 1975 in Betrieb war.

1934 erhielt Garmissen ein Freibad, das seit 1993 beheitzt ist. Die Gäste dieses idyllisch gelegenen Bades kommen aus der ganzen Gemeinde Schellerten und der Umgebung.

Die evangelisch-lutherische Kirchen­gemeinde baute 1958 einen Kinder­garten, 1962/63 das Pfarr­haus und ein Gemeindehaus.

Einige der um 1900 gegründeten dörflichen Vereine bestehen noch heute und setzen sich aktiv für das dörfliche Leben ein.

Veranstaltungen in Garmissen-Garbolzum
Angezeigt werden 33 Veranstaltungen.
05.07.2013 bis 07.07.2013

Ortschaft:
Garmissen
07.07.2013

Ortschaft:
Garmissen
Stand: 18.06.2012