Der denkwürdigste Tag in der Geschichte Dinklars ist der 3. September 1367, an dem der Hildesheimer Bischof Gerhard Herzog Magnus von Braunschweig und dessen Verbündete besiegte. Ritter Cord von Dinklar war in dieser Zeit Marschall des Bischofs. Zur Erinnerung an diese Schlacht hat das Wappen im linken Feld zwei gekreuzte Schwerter. Der Löwe im rechten Feld stammt vom Siegel des Heinrich von Dinklar aus dem Jahre 1323.
Das alte Dorf bildet ein von Wegen umschlossenes Oval, das in der Mitte von der Klunkau durchflossen wird.
Dinklar gehört zu den sogenannten katholischen Stiftsdörfern, hatte aber im 17. Jahrhundert drei evangelische Pfarrer. Das stattliche Kirchengebäude mit barocker Ausstattung wurde 1742 geweiht.
Durch Jahrhunderte war das Dorf in der Börde von der Landwirtschaft geprägt. 1882 lief in der neuen Zuckerfabrik die erste Kampagne. Daneben sorgten die Molkerei, Handwerksbetriebe, Geschäfte, drei Gastwirtschaften, Volksbank und Kreissparkasse für eine gute Infrastruktur.
Heute gibt es noch sieben Landwirte. Die Zuckerfabrik beendete die Produktion kurz nach der 100-Jahr-Feier.
Kindergarten und Grundschule sind im Ort vorhanden. Die Schule wurde 1982 erbaut. Nahe der Kirche stehen drei ehemalige Schulgebäude, die heute als Wohnraum, Pfarrheim und Heimatstube genutzt werden.
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Dinklar
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