(Schellerten) Die Veröffentlichung der Änderung des Bebauungsplanes erfolgte im Amtsblatt des Landkreises Hildesheim am 15.07.2009.

Der Rat der Gemeinde Schellerten hat in seiner Sitzung am 15.06.2009 gem. § 10 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21.12.2006 (BGBl. I S. 3316) sowie § 40 der Nds. Gemeindeordnung (NGO) in der Neubekanntmachung vom 28.10.2006 (Nds. GVBl. S. 473), in der derzeit gültigen Fassung, die 1. (vereinfachte) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 "Schellerten-West" (Ortschaft Schellerten) als Satzung sowie die Begründung beschlossen.

Die 1. (vereinfachte) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 bezieht Grundstücksflächen zwischen der "Hermann-Ohlms-Straße" und der Bundesstraße 1 in der Ortschaft Schellerten ein.

Die 1. Änderung wurde in einem vereinfachten Verfahren gem. § 13 BauGB durchgeführt. Von einer Umweltprüfung wurde gem. § 13 Abs. 3 BauGB abgesehen, weil durch die Änderung Belange der Umwelt nicht betroffen sind.Eine frühzeitige Unterrichtung und Erörterung im Sinne des § 3 Abs. 1 BauGB wurde nicht durchgeführt.

Der Geltungsbereich der 1. (vereinfachten) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 ist in der nachstehenden Lageskizze durch dicke schwarze Umgrenzung gekennzeichnet.

Mit dieser Bekanntmachung wird die 1. (vereinfachte) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 rechtsverbindlich.

Die 1. (vereinfachte) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 einschließlich Begründung kann im Bauamt des Rathauses der Gemeinde in Schellerten, Rathausstraße 8, während der Sprechzeiten der Verwaltung

montags 09.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
mittwochs 09.00 - 12.00 Uhr
donnerstags 09.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr
freitags 09.00 - 12.00 Uhr

von jedermann eingesehen werden. Über den Inhalt der 1. (vereinfachten) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 einschließlich Begründung kann Auskunft verlangt werden.

Berufstätigen gibt die Verwaltung die Möglichkeit, die Planungsunterlagen auch außerhalb der Sprechzeiten nach vorheriger telefonischer Absprache unter Tel. 05123/ 401-0, einzusehen.

Unbeachtlich werden

1. eine nach § 214 Abs. 1, Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung der 1. (vereinfachten) Änderung des Bebauungsplans Nr. 10-10 schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21.12.2006 (BGBl. I S. 3316), über die Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche nach §§ 39-42 BauGB und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen bei nicht fristgerechter Geltendmachung wird hingewiesen.

Der Bebauungsplan kann auch über diesen LINK (960 KB als pdf - Datei) eingesehen werden. Die Begründung ist über diesen LINK (370 KB als pdf - Datei) einzusehen.

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Änderung des Bebauungsplanes Nr. 10-10 - Schellerten-West