Portrait
Blick über die Bördelandschaft mit den Ortschaften Dinklar, Ottbergen, Wendhausen und Farmsen

 

Am 1. März 1974 schlossen sich die zwölf bis dahin selbständigen Dörfer Ahstedt, Bettmar, Dingelbe, Dinklar, Farmsen, Garmissen-Garbolzum, Kemme, Oedelum, Ottbergen, Schellerten, Wendhausen und Wöhle zu einer Einheitsgemeinde zusammen. Sitz der Gemeindeverwaltung wurde die Ortschaft Schellerten, deren Namen die Einheitsgemeinde übernahm.

Mit Kindertagesstätten und -krippen, sowie drei Grundschulstandorten und der Richard-von-Weizsäcker-Oberschule in Ottbergen sind wohnortnahe Betreuungsplätze und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche vorhanden. Die Gymnasien und Hochschulen sowie die Universität in Hildesheim sind gut erreichbar. In den Sommerferien sorgt ein umfangreiches Ferienprogramm für Spaß und Unterhaltung.

Für Hilfebedürftige sind betreute Wohnungen und Pflegeeinrichtungen entstanden. Ärzte und Zahnärzte sowie Apotheke und Pflegedienste stellen die medizinische Versorgung vor Ort sicher.

Die gute Anbindung an das Fernstraßennetz über A7, B1 und B6 ermöglicht es den Menschen Arbeitsplätze in den umliegenden Städten Hildesheim, Hannover, Braunschweig und Salzgitter problemlos zu erreichen. Zudem gibt es durch den Bahnhof in Hildesheim eine Verbindung zum ICE-Netz der Deutschen Bahn.

Viele Vereine halten in den Ortschaften Sport- und Freizeitangebote bereit. Das idyllisch gelegene, beheizte Freibad in Garmissen lädt in den Sommermonaten zu Aktivität ein. Die am Südrand der Gemeinde liegenden ausgedehnten Wälder sind durch Wanderwege erschlossen und haben einen hohen Erholungswert. Als überörtliche Wege tangieren der Radweg Hameln – Berlin, der Harzwanderweg und der von Braunschweig kommende Jakobspilgerweg die Gemeinde Schellerten.

Inmitten der fruchtbaren Ackerbauflächen der Hildesheimer Börde gelegen, prägt noch immer die Landwirtschaft mit Weizen- und Zuckerrübenanbau das Leben in den Ortschaften. Kleine und mittlere Handwerksbetriebe und Handelsunternehmen bieten vielen Einwohnern Arbeitsplätze. Dies und die zwölf Dörfer spiegelt das am 23. August 1988 vom Gemeinderat beschlossene Gemeindewappen wider. Es ist zwölffach rot – gold geständert mit einem roten Herzschild, darin ein silbern bordiertes schwarzes Werkrad mit zwölf Zähnen, belegt mit drei gebündelten Ähren. Die Grundfarben Rot und Gold erinnern an das Wappen des Hochstifts Hildesheim, zu dem das Gemeindegebiet über Jahrhunderte gehörte.

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Von 1974 bis 1985 war die Verwaltung provisorisch in der „Alten Schule“ in Schellerten untergebracht. Dann erhielt die Gemeinde mit dem neu erbauten Rathaus einen repräsentativen Mittelpunkt, dem Polizeistation, Feuerwehr und Bauhof angegliedert sind. Eine Rettungswache kam 2006 hinzu. Feuerwehren und Feuerwehrstützpunkte gibt es darüber hinaus in allen Orten der Gemeinde.

Am 31. Dezember 2016 wohnten in der ein Gebiet von 80,08 km² umfassenden Gemeinde 8.504 Personen.

Stand: 24.03.2017